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Our trip to Eastbourne - 2024

Sunday morning very early,
Gesamtschule NkS started their journey.

First we went to France by bus
and then the ferry carried us.

After our drive to Eastbourne from Dover
our very long tour was over.

Then we had four beautiful days
on cliffs, in London, Eastbourne and Hastings.

We visited Madame Tussauds
and went where the river flows.

By boat we got to the London eye;
Even saw the Palace - as it was very high.

Big Ben and Parliament were beautiful
and the cliffs out of chalk were very cool.

In the tearoom theatre we watched “Dinner for one”
- a different version, but still lots of fun.

We talked in English and were very proud!
We’d love to come back – there is no doubt!


Monika Biel, English teacher


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PRAKTISCHER NATURSCHUTZ

Im Rahmen des Profilunterrichts unserer Forscherklassen hat sich die Klasse 5b am Montag, den 22.06.2015 an der alljährlichen Springkrautbeseitigungsaktion des Verschönerungsvereins Neunkirchen beteiligt.

Das Tiergehege im Eischeider Tälchen wird regelmäßig von einer Plage des einjährigen Springkrauts heimgesucht, das andere standorttypische Pflanzen verdrängt.

Trotz andauerndem Regen und beißender Kälte schafften wir es, große Flächen zu säubern und dabei noch viele dort lebende Kleintiere zu entdecken. Die Mitglieder des Verschönerungsvereins warfen für uns einen großen, wärmenden Grill an und bewirteten uns mit köstlichen Bratwürsten. Über die Schulter schaute uns bei der Arbeit sogar ein Reporter des Rhein-Sieg-Anzeigers:

http://www.ksta.de/berggemeinden/schueleraktion-druesige-springkraut-in-neunkirchen-den-garaus-gemacht,15189216,31024430.html

 

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Q1 zu Besuch in der K21 – Eine erste, packende Begegnung mit zeitgenössischer Kunst

Für viele von uns war es der erste Besuch in einem Kunstmuseum überhaupt – und die K21 in Düsseldorf hat direkt gezeigt, dass Kunst weit mehr sein kann, als man erwartet. In einer eindrucksvollen Führung durch die Sammlung tauchten wir in die faszinierende Welt der zeitgenössischen Kunst ein. Dabei lernten wir die Werke von Künstler*innen wie Thomas Struth, William Kentridge, Thomas Schütte und Gillian Wearing kennen – Positionen, die sich mit Themen beschäftigen, die auch heute noch tief in unserer Lebensrealität verankert sind.

Vielfalt der Ausdrucksformen und ihre Resonanz

Wir begegneten Thomas Struth’s konzeptueller Fotografie, die unsere Aufmerksamkeit auf die Betrachter und ihre Interaktion mit Kunstwerken lenkte, statt nur auf die Kunst selbst. Es war spannend zu sehen, wie Struth in seiner Werkreihe „Audience“ die Dynamik zwischen Mensch und Kunst festhält und damit Fragen zur Wahrnehmung aufwirft.

Die bewegten Zeichnungen von William Kentridge, eine einzigartige Mischung aus Film und Zeichnung, fesselten uns durch ihre poetische und zugleich politische Erzählweise. Seine oft düsteren, aber tiefgründigen Animationen aus Holzkohlezeichnungen, die ständig verändert und neu aufgenommen werden, ließen uns über Geschichte, Gedächtnis und die Komplexität menschlicher Existenz nachdenken.

Thomas Schütte’s monumentale Skulpturen, wie die beeindruckenden „Großen Geister“, sprachen uns direkt mit ihrer körperlichen Präsenz an. Diese überlebensgroßen Figuren aus Bronze oder Stahl forderten uns heraus, über Macht, Verletzlichkeit und die menschliche Form nachzudenken, während sie den Raum auf ganz eigene Weise definierten.

Besonders faszinierend war auch die Auseinandersetzung mit Darstellungen maskierter Gesichter. Diese Werke, darunter auch Arbeiten der Künstlerin Gillian Wearing, warfen zentrale Fragen zu Authentizität, der sozialen Konstruktion von Identität und der Art und Weise auf, wie wir uns selbst und andere wahrnehmen. Es ging darum, was wir von uns zeigen und was wir verbergen, und wie die Grenzen zwischen dem Privaten und Öffentlichen verschwimmen können, wenn die Mimik verhüllt wird.

Ein Perspektivwechsel

Manches war auf den ersten Blick ungewohnt und vielleicht sogar schwer zu entschlüsseln, doch genau diese Herausforderung weckte unsere Neugier. Die Künstler*innen nutzten ihre Medien auf eine Art und Weise, die uns zum Nachdenken anregte und uns ermutigte, unsere eigenen Perspektiven zu hinterfragen. Es war ein intensiver Dialog mit den Werken, die uns die Komplexität von Gesellschaft, Identität, Machtstrukturen und der Wahrnehmung des eigenen Körpers aufzeigten.

Der Besuch in der K21 war ein eindrücklicher Beweis dafür, dass zeitgenössische Kunst oft unkonventionell und manchmal sperrig erscheinen mag – aber gerade dadurch aktuelle Themen aufgreift, zum Nachdenken anregt und dabei stets beeindruckend professionell und handwerklich präzise gemacht ist. Es war ein spannender und aufschlussreicher erster Einblick in eine Welt, die viel mehr mit uns zu tun hat, als wir uns vor diesem Tag hätten vorstellen können.

Bericht: JAE / ENG

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Q2 auf Ausflug in der Eissporthalle Troisdorf

Die Q2 hat am 23. Januar 2024 einen Ausflug in die Eissporthalle Troisdorf unternommen. Zusammen mit ihren drei Sportlehrern Herr Hill, Herr Mokwa und Herr Bolzenius verbrachten die Schüler:innen einen unterhaltsamen Nachmittag auf dem Eis.

Kurz nach der Ankunft an der Eissporthalle ging es auch schon auf die Eisfläche. Wo manch einer sich in Bremsmanövern wie dem Hockey Stop versuchte, ging es für andere zunächst darum, möglichst sicher ihre Runden in der Halle zu drehen. Mit der Zeit gewannen jedoch die meisten an Sicherheit, so dass sich immer mehr sogar mal für ein paar Meter rückwärts über das Eis wagten.

Wer ein bisschen zusätzlichen Schwung wollte, konnte sich diesen auf eigene Gefahr bei Kai Walterscheid holen und wem von der Fahrerei die Füße wehtaten, der konnte sich für eine kurze Pause an den Rand setzen. Genug Zeit zum Plaudern blieb bei den gemütlichen Runden über das Eis ebenfalls, so dass man trotz des sportlichen Hintergrund durchaus von einem entspannten Abschluss des Schultages sprechen konnte.

Römertour und Workshop der 6b

Unser Tagesausflug nach Köln am 18.04.2024 begann damit, dass wir uns nach der Anreise mit der Bahn am Kölner Dom mit unserem Stadtführer, Herrn Christian Knorpp, der sich mit den Hinterlassenschaften der Römer perfekt auskennt, trafen. Der erste Ort, den wir besichtigten, war unmittelbar an unserem Treffpunkt. Dieser war ein Bogen eines alten Stadttores als Köln noch CCAA hieß. Herr Knorpp erzählte unserer Klasse den Aufbau der Stadt, informierte uns über die Einwohnerzahl und wie unser Standpunkt vor 2000 Jahren aussah. Anschließend gingen wir in eine Tiefgarage, in der alte Stadtmauerreste zu sehen waren. Wir durften Fotos machen und die Mauer sogar anfassen. Unser Stadtführer erklärte uns den Aufbau der Mauer, wir sahen neben alten Nägeln sogar noch alte Kellerteile. Im Anschluss gingen wir zu einem Wachturm der Römer und sahen weitere Mauerreste, die sich entlang der alten Stadtgrenze erstrecken. Unser Stadtführer ging mit unserer Klasse weiter in einen kleinen Park. Dort durften wir einen Abschnitt eines alten Abwasserkanals und leere Särge besichtigen. Zuletzt gingen wir zu einem alten Teil einer römischen Straße und im Anschluss zum Kölner Rathaus. Dort saßen wir auf den Treppen und hörten von unserem Stadtführer die schaurigen Geschichten über Agrippina.

Unsere Klasse ging im Anschluss in Römisch-Germanische-Museum. Dort machten wir einen Workshop zu Öllampen, die zur Zeit der Römer genutzt wurden. Jeder von uns bekam Ton und eine von sich selbst ausgesuchte Form mit einem Motiv. Es gab große und kleine Formen mit vielfältigen Motiven, z.B. Gladiatoren oder Masken. Als jeder seine eigene Öllampe fertig gestellt hatte, bekamen wir zuletzt eine kleine Führung durch das Museum. Dort erklärte uns die Leiterin des Workshops etwas über die verwendeten Materialien der Römer, wir sahen alte Öllampen und viele andere höchst interessante Fundstücke.

Unserer Klasse machte der Ausflug viel Spaß und wir und unsere Lehrer lernten viel Neues. Zusammenfassend hatte unsere Klasse einen spaßigen und lehrreichen Tag in Köln, bei dem wir echte Fundstücke der Römer sehen und erkunden konnten.

Maja Struk & Vanessa Sommer (Klasse 6b)

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Schlittschuhlaufen mit den Fünftklässlern

Drei Klassen im Jahrgang 5 fuhren gemeinsam zur Eissporthalle Troisdorf. Ausgestattet mit Winterkleidung und Helm übten sich die Kids im Schlittschuhfahren.

Hier einige Impressionen:
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Schneesportwoche 2025: Wo der Bus streikte und die Pisten bebten

Das Zillertal wurde Zeuge eines epischen Schneesportabenteuers, als 71 unserer wagemutigsten Schülerinnen und Schüler einfielen. Unter der heldenhaften Führung von Herrn Werheid, dem Meister der Organisation, wurde eine Woche voller Schnee, Spaß und unerwarteter Wendungen erlebt.

Die Anreise begann mit einem Paukenschlag: Unser treuer Bus entschied sich kurzerhand, in den Streik zu treten und präsentierte uns einen Getriebeschaden. Doch anstatt in Panik zu verfallen, nahmen wir die Herausforderung an und verwandelten die Zwangspause in ein spontanes Picknick am Straßenrand. Mit etwas Verspätung, aber voller Vorfreude erreichten wir schließlich unser Winterparadies.

Auf der Piste entfesselten 52 Skifahrer und 19 Snowboarder ihr Können – oder das, was sie dafür hielten. Von eleganten Schwüngen bis hin zu spektakulären Stürzen war alles dabei. Selbst die Anfänger verwandelten sich dank des geduldigen Betreuerteams in rasante Pistenflitzer, die am Ende der Woche alle sicher ins Tal düsen konnten.

Aber nicht nur die Pisten wurden unsicher gemacht. Auch abseits des Schnees gab es jede Menge Action. Das legendäre Fußballspiel Schüler gegen Lehrer endete in einem epischen Unentschieden, bei dem sich beide Teams nichts schenkten. Beim Trampolinspringen wurden akrobatische Höchstleistungen gezeigt, und an den Tischtennisplatten und Airhockey-Tischen wurde um jeden Punkt erbittert gekämpft. Auch die Championsleague wurde gemeinsam im Kino genossen.

Die Schneesportwoche 2025 war ein unvergessliches Abenteuer voller Lacher, sportlicher Höchstleistungen und unvorhergesehener Ereignisse. Ein riesiges Dankeschön an Herrn Werheid und alle Betreuer, die diese Woche zu einem absoluten Highlight gemacht haben!

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Schon alles bekannt?

Eine kleine Ortsbegehung Neunkirchens mit dem Heimat- und Geschichtsverein Neunkirchen-Seelscheid

 

Wie viele Bürgermeisterhäuser gibt es in Neunkirchen? Warum heißt die Ringstraße eigentlich Ringstraße? Wie kamen die Kinder früher in die Schule?

Die Klasse 5d der Gesamtschule Neunkirchen-Seelscheid hatte das Glück diese und viele weitere Fragen zum Ort Neunkirchen am Dienstag, den 14.6.2022, von Herrn Jürgen Parpart, dem Vorsitzenden des Heimat- und Geschichtsvereins, beantwortet zu bekommen. Zu Beginn erklärte Herr Parpart den Schüler*innen anhand von altem Kartenmaterial und Luftbildaufnahmen, wie sich Neunkirchen von einem kleinen bäuerlichen Dorf zur heutigen Gemeinde entwickelt hat. Aus Ansichtskarten und altem Bildmaterial konnten die Schüler*innen dabei unter anderem entnehmen, dass die Straßen des ursprünglichen Ortskernes viel zu eng für den Autoverkehr waren und daher begradigt werden mussten, der Friedhof eigentlich außerhalb von Neunkirchen lag und dass es viel mehr Fachwerkhäuser in Neunkirchen gibt, wie die äußere Verkleidung vermuten lässt. Beim anschließenden Rundgang durch Neunkirchen lernten die Schüler*innen, dass die Lehrer früher in der Schule wohnen mussten, dass es ein Krankenhaus in Neunkirchen gab und wie viele Straßennamen in Neunkirchen Auskunft über die Vergangenheit der Gemeinde geben. Belohnt wurde der Rundgang bei bestem Wetter mit einem Eis, was sich alle Beteiligte auch redlich verdient hatten.

Übrigens - die Antworten auf die Eingangsfragen lauten:  1. Es gibt drei (ehemalige) Bürgermeisterhäuser in Neunkirchen. 2. Die Ringstraße ist der alte Rundweg um das Dorf Neunkirchen. 3. Die Kinder mussten zu Fuß zur Schule gehen, da es keine Schulbusse gab.

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Schülerinnen der Sprachfördergruppe „On Air“ beim Kiraka/WDR5

Ferienzeit – das heißt für viele Schülerinnen und Schüler nichts zu tun und sich zu erholen. Nicht für Lamis (6e) und Mayar (7c). Denn die beiden hatten die Ehre in den Herbstferien am 17.10.2016 im Radio (Kiraka/WDR5) zu sprechen.

Begleitet wurden sie von ihrem Deutschlehrer Herr Dick und von Frau Engels, die ebenfalls Deutsch in der Sprachfördergruppe unterrichtet.

Eine ganze Stunde hatten die beiden „live“ die Möglichkeit sich mit dem Radiomoderator zu unterhalten, aus ihrem Leben zu erzählen und Fragen von anderen Kindern zu beantworten. Zunächst stellten die beiden sich vor und erzählten einiges über ihr Heimatland Syrien. Anschließend berichteten sie von Unterschieden zwischen den Schulen in Syrien und Deutschland. Aber auch ihre Reise aus dem 3000 Km entfernten Syrien nach Deutschland sorgte für einen spannenden Augenblick im Radio.

Kinder, die dem Interview von Zuhause aus lauschten, hatten die Möglichkeit, Lamis und Mayar Fragen zu stellen. Fragen, wie „Was esst ihr am liebsten?“ oder „War es schwer in Deutschland neue Freunde zu finden?“, beantworteten beide spontan, ehrlich und vor allem klar verständlich.

Lamis und Mayar stellten unter Beweis, wie fleißig und bemüht sie sind, die deutsche Sprache zu lernen und zeigten mehr als deutlich, wie glücklich sie sind in Deutschland ein neues sowie friedliches Zuhause zu haben.

Aber hört selbst hinein! (Link führt zum Soundcloud.com-Profil der Gesamtschule)

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Schweigemarsch zur Reichspogromnacht

Ein beeindruckendes Zeichen gegen das Vergessen und für Toleranz setzten die Schülerinnen und Schüler Janet Penner, Lydia Eisele, Kai Walterscheid, Arie Haas, Sarah Mayer und Robin Glanowski in Begleitung der Lehrer*innen Rabea Pfeiffer, Lena Bacher und Stephan Bolzenius der Gesamtschule Neunkirchen-Seelscheid, als sie kürzlich am Schweigemarsch zur Reichspogromnacht in Ruppichteroth teilnahmen. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Gedenkens an die schrecklichen Ereignisse vom 9. November 1938 statt, als jüdische Einrichtungen in ganz Deutschland von den Nationalsozialisten zerstört wurden.

Der Schweigemarsch begann mit einem Gedenkgottesdienst in der Evangelischen Kirche. Anschließend zogen die Teilnehmer*innen schweigend durch die Straßen des Ortes, begleitet von Kerzenlichtern und Gedanken an die schrecklichen Ereignisse vor über 80 Jahren. Die Schüler*innen erinnerten dabei in der Marktstraße 3 an die nach Minsk deportierten Mitgliedern der Familie Gärtner. Der Marsch endete an der ehemaligen Synagoge in Ruppichteroth, wo die Teilnehmer*innen Blumen niederlegten und Kerzen entzündeten, um den Opfern der Reichspogromnacht zu gedenken.

Die Schüler*innen der Gesamtschule Neunkirchen-Seelscheid waren tief bewegt von dieser Erfahrung. Durch ihre Teilnahme am Schweigemarsch zeigten sie ihre Solidarität mit den Opfern und setzten ein starkes Zeichen für eine Gesellschaft, die auf Toleranz und Respekt basiert. Sie haben nicht nur ihr Wissen über die Geschichte erweitert, sondern auch gezeigt, dass sie bereit sind, aktiv gegen Diskriminierung einzustehen. Ihr Engagement erinnert uns daran, dass wir gemeinsam für eine gerechte und tolerante Gesellschaft eintreten müssen.

Die Gesamtschule Neunkirchen-Seelscheid ist stolz auf ihre Schüler*innen und unterstützt sie weiterhin dabei, sich für eine Welt ohne Vorurteile einzusetzen. Denn nur durch Bildung, Aufklärung und aktives Handeln können wir sicherstellen, dass sich die schrecklichen Ereignisse der Vergangenheit niemals wiederholen werden.

 

Sport, Spiel und ein Hauch von Olympia – Ein Tag im Deutschen Sport- und Olympiamuseum

Am 23. Juni machte sich unsere Klasse 7a in Begleitung von Herrn Hill und Herrn Bolzenius mit öffentlichen Verkehrsmitteln auf den Weg ins Deutsche Sport- und Olympiamuseum in Köln. Dass dieser Weg durchaus seine Tücken haben kann, sollte sich noch zeigen. Doch der Reihe nach.

Im Museum selbst erwartete uns eine Führung, die uns zunächst in die Welt der Antike entführte. Es ging um die Ursprünge der Olympischen Spiele, um Disziplinen, die mit unseren heutigen Vorstellungen nur noch entfernt etwas gemeinsam haben. Von dort aus schlug die Führung den Bogen zur Neuzeit und schließlich auch nach Deutschland, wo wir unter anderem etwas über Turnvater Jahn erfahren haben. Dabei wurde nicht nur sein positiver Einfluss hervorgehoben, sondern auch kritisch beleuchtet, welche gesellschaftlichen und politischen Hintergründe mit dem Turnen in Deutschland verknüpft waren.

Und dann ging es auch um die Spiele von heute. Wie sich olympische Werte in modernen Sportarten widerspiegeln. Besonders eindrucksvoll war ein Beispiel aus dem Skateboarding, wo Konkurrenten sich nach gelungenen Tricks gegenseitig feiern und ein echtes Gemeinschaftsgefühl entsteht.

Nach der Führung gab es Zeit, das Museum auf eigene Faust zu erkunden und das wurde genutzt. Einige Schüler:innen probierten sich am Standweitsprung, andere wagten sich an die Langhantel. 70 Kilo stemmen? Gar nicht so unmöglich, wie mancher dachte. Auch der Boxsack war beliebt. Wieder andere schnappten sich einen Fußball oder Basketball und tobten sich auf dem Museumsdach aus.

Zum Abschluss gab es noch einen kleinen Spaziergang durch die Kölner Innenstadt. Einige deckten sich mit Süßigkeiten oder anderen Mitbringseln ein. Andere nutzten die Zeit einfach, um ein bisschen zu schlendern.

Auf dem Weg zum Hauptbahnhof begegneten wir dann noch einem eher ungewöhnlichen Programmpunkt: Ein professioneller Trickdieb, ließ sich beim „Klauen unter Kamerabeobachtung“ von Fernsehen filmen und gab uns anschließend einen kurzen Einblick in seine Arbeit. Für viele war das ein unerwartet spannender Moment.

Während der Museumsbesuch reibungslos verlief, zeigte die Deutsche Bahn unterwegs einige ihrer bekannten Schwächen – mit Verspätungen, Ausfällen und typischen Bahn-Erlebnissen, auf die man gut hätte verzichten können. Auf der Rückfahrt fielen gleich mehrere Züge aus, sodass wir improvisieren mussten und später als geplant zurückkamen.

Trotz dieser kleinen Dämpfer war der Tag insgesamt ein voller Erfolg. Viele neue Eindrücke, sportliche Herausforderungen und das Gefühl, gemeinsam etwas Besonderes erlebt zu haben, das bleibt hoffentlich in Erinnerung. Vielleicht nicht jedes Detail der Bahnfahrt, aber definitiv der Moment, wenn man sich plötzlich mit 70 Kilo über dem Kopf wiederfindet und nicht weiß, wie das passiert ist.

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Sporthelfer:innen auf Kompaktkurs in Hinsbeck: Praxis, Teamgeist und jede Menge Bewegung 🏕️🏐

Von Montag bis Donnerstagmorgen waren acht angehende Sporthelferinnen und vier angehende Sporthelfer aus der Jahrgangsstufe 8 im Sport- und Erlebnisdorf Hinsbeck unterwegs. Schüler:innen aus den Klassen 8a bis 8d begleitet von Frau Sadeghi und Herrn Bolzenius machten sich gemeinsam auf den Weg. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ging es von Troisdorf nach Hinsbeck und natürlich auch wieder zurück. Allein diese Anreise war schon ein kleines Abenteuer und hat gezeigt: Als Team kommt man ans Ziel.

Praxis im Mittelpunkt: Mittagsfreizeitangebote vorbereiten

Vor Ort stand die Sporthelfer:innen-Ausbildung ganz im Zeichen von Praxis und Ausprobieren. In Hinsbeck konnten die Teilnehmenden ihre Ideen für die kommenden Mittagsfreizeitangebote nicht nur planen, sondern direkt testen. Dabei ging es vor allem um die Frage: Wie kann ich ein Angebot in nur 20 Minuten so vorstellen, dass alle schnell ins Spiel kommen, sich wohlfühlen und am Ende Lust auf mehr haben? Welche Teamwahl ist fair? Wie bleibt der Aufbau kurz? Und wie kann man Anfänger:innen, zum Beispiel beim Volleyball, so einbinden, dass wirklich alle aktiv bleiben? Genau diese Punkte wurden vorbereitet, praktisch umgesetzt und gemeinsam reflektiert.

Warum Hinsbeck im Winter ideal ist

Hinsbeck war dafür der perfekte Ort, denn gerade im Winter bietet sich die Möglichkeit, viel Zeit in der Sporthalle zu verbringen und Dinge ohne großen Druck auszuprobieren. Gleichzeitig war klar: Diese Kompaktausbildung ist ein wichtiger Baustein im Ausbildungsgang. Theorie wurde bereits im Vorfeld vorbereitet und wird im weiteren Verlauf in der Schule vertieft. In Hinsbeck ging es vor allem darum, Sicherheit zu gewinnen, sich als Gruppe zu finden und wirklich ins Handeln zu kommen.

Sicherheit erleben: Blindenparcours in der Sporthalle

Ein Schwerpunkt lag auf dem Thema Sicherheit in der Sporthalle. Besonders eindrücklich war dabei ein „Blindenparcours“: Mit Augenbinden ausgestattet wurden die Schüler:innen von Partner:innen durch eine zuvor präparierte Halle geführt. Erst durch Tasten, Hören und vorsichtiges Bewegen wurde sichtbar, wie wichtig klare Absprachen, Aufmerksamkeit und Verantwortung sind. Als die Augenbinden am Ende abgenommen wurden, war der Effekt groß. Gleichzeitig war diese Einheit auch eine echte Teamaufgabe. Vertrauen, Kommunikation und gegenseitige Unterstützung standen ganz automatisch im Mittelpunkt.

Highlight: Bubble Soccer mit professioneller Anleitung

Natürlich durfte auch ein Highlight nicht fehlen: Bubble Soccer. Dank der tollen Betreuung durch die FSJler:innen vor Ort wurde die Aktion professionell angeleitet. Und ja: Auch die Lehrkräfte durften mitmachen. Frau Sadeghi und Herr Bolzenius nutzten die seltene Gelegenheit, ihre Schüler:innen einmal ganz offiziell durch die Halle zu „kegeln“. Das sorgte für viele Lacher, war aber auch körperlich ziemlich fordernd. Nach kurzer Zeit hatten alle verstanden, worauf es ankommt: möglichst locker bleiben und sich im Zweifel einfach fallen lassen. Wer dagegen noch versucht hat, sich abzufangen oder auf die Knie zu gehen, merkte schnell, dass genau das der Moment ist, der unangenehm werden kann. Auf dem großen Ball landet man dagegen erstaunlich weich.

Gemeinschaft: Spiele, Karaoke und spontane Aktionen

Neben den sportlichen Einheiten blieb auch viel Raum für Gemeinschaft. Es wurde gemeinsam gespielt, gelacht und kreativ improvisiert. Gesellschaftsspiele liefen quasi durchgehend, mal im Gemeinschaftsraum, mal in den Häusern, in denen die Gruppe untergebracht war. Besonders schön war die Mischung aus „zusammen als große Gruppe“ und „kleinere Runden für sich“, wenn jemand zwischendurch mal Ruhe brauchte. Auch Karaoke und kleine Tanzeinlagen gehörten fest dazu. Manchmal war nicht ganz klar, ob es noch um das Lied ging oder eher darum, wer die lauteste Stimme hat, aber die Stimmung war durchgehend großartig.

Kleines Extra-Highlight: Polarlichter und Nachtmoment

Ein echtes Extra-Highlight war außerdem eine kleine Nachtaktion: In dieser Woche waren sogar Polarlichter über Deutschland zu sehen. An einem Abend ging Herr Bolzenius mit einigen Schüler:innen noch kurz vom Gelände herunter, um die Lichter mit den Handykameras einzufangen. Eine kleine Nachtwanderung, die vielen sicher im Kopf bleiben wird.

Jeden Abend Flip-Hop: Springen, Toben, Versteckfangen

Jeden Abend ging es außerdem in die Flip-Hop-Halle. Dort wurden Sprünge ausprobiert, neue Bewegungen gelernt und nicht selten die wildesten Ideen getestet. Der Muskelkater wurde von Tag zu Tag spürbarer, aber der Spaß blieb konstant hoch. Besonders beliebt war Versteckfangen. Nicht zuletzt der betreuende Sportlehrer Herr Bolzenius wurde mehrfach aufgefordert, als Sucher und Fänger zu starten. Eine Aufgabe, die sich in der Schnitzelgrube und zwischen Trampolinen als überraschend anspruchsvoll herausstellte, vor allem für Sprunggelenke und Orientierungssinn.

Fazit: Eine Fahrt, die zusammenschweißt

Am Ende stand fest: Diese Fahrt war nicht nur eine Ausbildung, sondern ein echtes Erlebnis. Viel Praxis, viel Teamgeist und eine Gruppe, die sich gegenseitig motiviert und unterstützt hat. Genau so entstehen Sporthelfer:innen, die unsere Schule in Zukunft im Sportbereich aktiv mitgestalten werden.

Mit dabei waren:
Lilli Rother, Magdaléna Háková (beide 8a)

Valentin Sylla (8b), Bahara Rasuly (8c) Leah Vogt, Klara Vetter, Mila Haas, Lotta Stüber, Hanna Kehlenbach, Noah Schmidt, Robin Berndt, Jakob Severin (alle 8d).

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Sporthelfer:innen der Gesamtschule Neunkirchen-Seelscheid heben ab – Ausflug in den SPRUNG.RAUM Troisdorf

Am Donnerstag, den 08. Januar 2026, haben die Sporthelfer:innen der Gesamtschule Neunkirchen-Seelscheid ihre Turnschuhe gegen Sprungsocken getauscht: Gemeinsam mit den betreuenden Lehrkräften Herrn Schneider und Herrn Bolzenius ging es in den SPRUNG.RAUM nach Troisdorf. Der Ausflug war als Dankeschön für das Engagement der Sporthelfer:innen im Schulalltag gedacht, denn ohne sie wären das Mittagsfreizeitangebot, Turniere und viele Sportaktionen im Schuljahr nur halb so gut.
Schon die Anreise mit Bus und Bahn war für manche Schüler:innen der „Aufwärmteil“ des Tages. Spätestens im Trampolinpark war allen klar: Hier bleibt heute niemand am Boden. Auf den verschiedenen Flächen wurde gehüpft, ausprobiert, gelacht, zwischendurch kurz durchgeschnauft – und dann direkt der nächste Sprung probiert. Viele Schüler:innen testeten neue Sprungkombinationen, andere feierten einfach die perfekte Bauchlandung in die Schaumstoffgrube.
Ein Highlight war die gemeinsame Challenge im Synchronspringen: In kleinen Gruppen versuchten die Sporthelfer:innen, möglichst im gleichen Rhythmus zu springen. Mal klappte das erstaunlich gut, mal eher so, als hätte jede Person ihren eigenen Takt im Kopf. Spaß gemacht hat es in jedem Fall.
Neben all dem Spaß zeigte sich einmal mehr, was die Sporthelfer:innen im Schulalltag auszeichnet: Teamgeist, Übersicht und der Mut, Neues auszuprobieren. Dieses Mal durften sie selbst im Mittelpunkt stehen und ein Bewegungsangebot genießen, das sonst eher für andere organisiert wird.
Die Gesamtschule Neunkirchen-Seelscheid bedankt sich herzlich bei allen Sporthelfer:innen für ihren Einsatz und freut sich schon auf die nächsten sportlichen Aktionen, bei denen die Sporthelfer:innen wieder am Start sind.

  • Alex Und Anton

  • Gruppenfoto

  • Gute Nacht

Sporthelfer:innen-Ausbildung

Spiel, Spaß, Action und viel fundiertes Wissen für die angehenden Sporthelfer:innen

Einen großen Schritt nach vorne haben 13 angehende Sporthelfer:innen bei ihrer Ausbildung gemacht. An zweieinhalb intensiven und schönen Tagen haben die Jungen und Mädchen aus der 8. und 9. Jahrgangsstufe der Gesamtschule Neunkirchen-Seelscheid in Begleitung von Frau Täuber und Herrn Bolzenius im Sport- und Erlebnisdorf Hinsbeck einen Lehrgang absolviert und mitgestaltet. Von Donnerstag bis Samstagmittag hatten die 13 Freiwilligen einen  großen Teil der Ausbildung absolviert, die sie benötigen, um ab dem nächsten Schuljahr als Sporthelfer:innen tätig werden zu können.

Gleich zu Beginn galt es, sich auch vor einer Gruppe noch unbekannter Schüler:innen der Realschule Hückeswagen zu präsentieren und die eigenen Ideen und Ziele für die angestrebte Aufgabe vorzutragen. Neben Volleyball und Basketball wurden hier auch Sportarten aus dem Bereich Ringen und Kämpfen thematisiert. Auch der Wunsch nach einer Tanz-AG und weiteren Alternativen wurde vorgetragen.

Das Programm war so vielfältig wie intensiv und so war die Gruppe nicht nur beim Erproben und Anleiten unterschiedlicher kleiner und großer Spiele gefordert, sondern lernte auch noch im Bereich Sicherheit und Erste Hilfe wichtige Grundlagen. Eines der Highlights war dann sicher auch der Besuch in der „Flip-Hop Halle“, bei dem die letzten Energiereserven noch einmal mobilisiert wurden, damit die Stunts vom Trampolin in die Schnitzelgrube möglichst halsbrecherisch und spektakulär aussehen konnten.

 

Mit Erfolg teilgenommen haben:

Nathanael Schmidt
Marcel Seibert
Julia Hentschel
Georg Grundke
Nikita Betz
Jannik Vill
Alex Dern
Isabella Dutz
Jasmin Sienkiewicz
Nele Reudenbach
Jan-Brisko Bandurski
Stella Kral
Lika Chikhladze

 

  • Backflip Hinsbeck

  • Gruppenfoto Ohne Gesicht

  • Gruppenfoto Schnitzelgrube

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  • Uuund Action

Sporthelferforum in Bergisch Gladbach

Sporthelfer:innen der Gesamtschule Neunkirchen-Seelscheid profitieren von vielfältigem Angebot auf Sporthelferforum in Bergisch Gladbach

Am Mittwoch, den 6. September 2023, nahmen zehn Sporthelfer:innen der Gesamtschule Neunkirchen-Seelscheid zusammen mit ihren Betreuer:innen, Frau Täuber und Herrn Schneider, am Sporthelferforum in Bergisch Gladbach teil. Der Lehrgang fand von 8:30 Uhr bis 16:00 Uhr statt. Aufgrund der weiten Anreise starteten sie aber schon um 7:18 Uhr vom Siegburger Bahnhof mit dem Zug.

Die Veranstaltung wurde vom Kreissportbund Rheinisch-Bergischer Kreis und dem Kreissportbund Oberberg in Kooperation mit der Rheinischen Landesturnschule organisiert.

Das Programm des Forums war vielfältig und bot den Teilnehmer:innen die Möglichkeit, sich in verschiedenen Sportarten zu erproben und neue Kenntnisse und Fähigkeiten zu erwerben. In den Workshops konnten die Sporthelfer:innen unter anderem Parkour, Yoga, Jumping Fitness und Tischtennis ausprobieren. Im Rahmen eines Erfahrungsaustauschs konnten sie zudem ihre Erfahrungen reflektieren und neue Perspektiven gewinnen.

Die Sporthelfer:innen der Gesamtschule Neunkirchen-Seelscheid zeigten sich begeistert vom vielfältigen Angebot des Sporthelferforums. Sie konnten nicht nur neue Sportarten ausprobieren und Bekanntes vertiefen, sondern sich auch mit Sporthelfer:innen von anderen Schulen austauschen. Dieser Austausch war für alle bereichernd. Sie erhielten wertvolle Tipps und Tricks von erfahrenen Sporthelfer:innen und konnten auch ihre eigenen Erfahrungen teilen.

Die Gesamtschule Neunkirchen-Seelscheid bedankt sich bei den Veranstalter:innen des Sporthelferforums für die gelungene Veranstaltung.

Erfolgreich am Lehrgang teilgenommen haben:

Georg Grundke
Isabella Dutz
Jan-Brisko Bandurski
Jannik Vill
Julia Hentschel
Lika Chikhladze
Marcel Seibert
Nathanael Schmidt
Nele Reudenbach
Stella Kral

Stolpersteine gegen das Vergessen

Am Samstag, 1. Juni, engagierten sich einige besonders interessierte Schülerinnen und Schüler unserer Q1 bei der Verlegung von Stolpersteinen in Ruppichteroth. Sie wurden begleitet durch Frau Bacher und Frau Pfeifer. Die 18 Stolpersteine wurden zum Gedenken an Mitglieder der jüdischen Familien Hess und Gärtner verlegt, die durch die Nationalsozialisten ermordet oder vertrieben wurden. Der Künstler Gunter Demnig macht mit den glänzenden Erinnerungstafeln seit 1996 die Blutspur sichtbar, die die Nationalsozialisten hinterließen.

Zu diesem Ereignis trafen Nachfahren der Überlebenden aus den USA und Schweden in Ruppichteroth ein. Außerdem wurde die Veranstaltung an weitere Verwandte im Ausland gestreamt. Die Schülerinnen und Schüler Robin, Janet, Sarah, Lydia, Kai und Piet gestalteten die Veranstaltung mit, indem sie die Einzelschicksale der Verfolgten vorstellten. Die Hintergrundgeschichten der Ermordeten und Vertriebenen wurden zuvor am Aktionstag „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ gemeinsam recherchiert und in Plakatform gebracht. Die Nachkommen waren sichtlich gerührt und dankbar für das Engagement des Künstlers und der Schülerinnen und Schüler, die auch seinen anschließenden Vortrag für sie ins Englische übersetzten.

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Studienfahrt der Q2 nach Berlin

Unsere Studienfahrt nach Berlin startete mit einem Stopp an der „Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn“, der ehemaligen DDR-Grenzübergangstelle an der Autobahn Berlin-Hannover. Die Grenzübergangsstelle erinnert heute die Besucher an die nahezu lückenlose Überwachung der deutsch-deutschen Grenze durch die Wachsoldaten der DDR und stimmte uns bereits auf den Schwerpunkt der kommenden Tage ein.

Gegen 18 Uhr erreichten wir das „Comfort Hotel Berlin“ in Lichtenberg.

Am nächsten Morgen stand ein Actionbound, eine digitale Stadt-Rallye, mitten durch Berlin auf dem Plan. Anschließend besuchten wir die Kulturbrauerei Berlin, wo wir einen Einblick in den Alltag in der DDR erhielten.

Danach machten wir uns auf den Weg zur Gedenkstätte Berliner Mauer. Hier hatten wir die Ehre, den Großvater einer Mitschülerin, einen Zeitzeugen, der direkt an der Bernauer Straße wohnt, zu treffen. Er berichtete uns sehr emotional von erfolglosen Fluchtversuchen, traurigen Abschieden und einer rührenden Wiedervereinigung mit Freunden nach vielen Jahren. Der Anblick der Überreste der Berliner Mauer, kombiniert mit der Geschichte des Zeitzeugen löste bei vielen von uns ein beklemmendes Gefühl aus.

Den Mittwochmorgen verbrachten wir mit einer zweistündigen Stadtrundfahrt durch Berlin.

Nach einer Pause am Holocaust-Mahnmal und einem Gruppenfoto am Brandenburger Tor verabschiedeten wir unseren Tourguide am Alexanderplatz. Während wir uns unsere Pizza schmecken ließen, bemerkten wir eine Gruppe Bauarbeiter, begleitet von mehreren Polizeistreifen, die auf der Straße für mehr Lohn demonstrierten. Zur der Zeit der DDR wäre eine solche friedliche Demonstration an diesem Ort ein Ding der Unmöglichkeit gewesen.

Nach der Mittagspause fuhren wir mit unserem Bus zur Gedenkstätte Sachenhausen, dem ehemaligen Konzentrationslager in Brandenburg, das 1936 von den Nationalsozialisten errichtet wurde. Von den mehr als 200 000 Häftlingen kamen Zehntausende durch Hunger, Krankheiten, Zwangsarbeit und systematische Vernichtung ums Leben. Den Häftlingen wurde die Hoffnungslosigkeit ihrer Lage vor Augen gebracht, indem die Baracken vom Ausgang aus wie in einem Dreieck aufgestellt waren, damit man von jedem Punkt aus genau den Ausgang sehen konnte, der strengstes bewacht wurde. Ein Fluchtversuch war gänzlich unmöglich.

Mit Audioguides konnten wir Informationen zu den einzelnen Bereichen abrufen. Das Krematorium mit den Überresten der Öfen machte vielen von uns sehr zu schaffen und obwohl die Sonne hell leuchtete, war die Atmosphäre alles andere als entspannt. Die menschenverachtende Grausamkeit wurde hier erschreckend greifbar – verstärkt durch die Fotodokumente von ausgerissenen Gebissen, Kleiderhaufen oder Haarbergen.

Zum Gedenken an die Opfer waren Kerzen angezündet und frische Blumen abgelegt. Im Anschluss hatten wir nochmal die Gelegenheit, in Ruhe durch das Holocaust Mahnmal zu gehen. Je tiefer man hineingeht, umso mehr werden die Geräusche der umliegenden Großstadt verschluckt und die Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit werden sehr bedrückend greifbar. Umso entlastender war die Abendgestaltung in kleinen Gruppen.

Am Folgetag stand eine Führung in der Gedenkstätte Hohenschönhausen, dem ehemaligen Gefängnisses des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR, auf dem Programm. Die Führung durch die Gefängniszellen und Verhörräume wurde zu einer emotionalen Achterbahnfahrt, da ein ehemaliger Häftling sowie ein Historiker uns die Inhumanität dieses verstörenden Ortes nahebrachten. Die Willkür, die zu einer Verhaftung führen konnte, zeigte uns anhand der zahllosen Einzelschicksale sehr deutlich, wie wichtig es ist, mit allen Mitteln die Demokratie zu schützen.

Der Nachmittag stand dann im Zeichen des Sports: wir besichtigten das riesige Olympiastadion, konnten uns im VIP-Bereich aufhalten und die Umkleidekabine der Hertha BSC besuchen.  Ein besonderes Erlebnis für unseren Sport-LK, der seine Begeisterung mit einer Reihe von Gruppenselfies dokumentierte.

Am Abend luden uns die Lehrer zu einem Abschiedsessen in ein Restaurant ein. Mit der anschließenden „Berlin by night-tour“ und einem Gruppenfoto vor dem beleuchteten Brandenburger Tor verabschiedeten wir uns von dieser historisch eindrucksvollen und bunten Stadt.

Alles in einem war die Studienfahrt-Berlin eine sehr wertvolle und interessante Erfahrung und gleichzeitig ein Erlebnis, welches wir nicht mehr so schnell vergessen werden. Schließlich blieb bei allem „Studieren“ auch viel Zeit und Raum für „Unterhalten“ und „Feiern“J

 

Suhail Sirat, Q2

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Wanderung der 6b zur Wahnbachtalsperre zum Thema "Biologische Vielfalt"

Die Forscherklasse 6b hat in der diesjährigen Projektwoche (27.06.-01.07.2016) vorwiegend am Thema „biologische Gewässeranalyse“ gearbeitet. Am Mittwoch den 29.06. wanderten wir zur Wahnbachtalsperre, um dort auch Wasserproben zu entnehmen.

In den Tagen davor überlegten wir, was wir auf der Wanderung zum Thema Biodiversität erarbeiten könnten und wie wir dazu beitragen können, die vielfältigen Lebensräume zu erhalten.

Die Wegstrecke war ca. 12 km lang und führte uns durch verschiedene Biotope (Wohngebiet, Waldrand, Wiese, Wald, Straßenrand), die von den Schülerinnen und Schülern untersucht wurden. Dazu hatte jede Dreier-Gruppe Karten mit Arbeits- und Beobachtungsaufträgen. Pfiffig, gewissenhaft und voller Forschergeist füllten die Schüler ihre Karten schnell mit verschiedensten Zierpflanzennamen, sammelten Grasähren, fotografierten unterschiedliche Nacktschnecken, Frösche, Amseleierschalen usw. Voller Elan stürzten sie sich auf das Drüsige Springkraut, um diesen Neophyten zu dezimieren, bis sie aufgeklärt wurden, dass man es nur entfernen darf, wenn der Grundstücksbesitzer zustimmt. Am Ziel angekommen, das „Pinner Klippe“ genannt wird und der schönste Aussichtspunkt an der Talsperre ist, genossen wir die Aussicht auf einen großen Teil der Talsperre, auf die Staumauer und dank guter Sicht sogar auf den Post-Tower im 30 km entfernten Bonn und auf die Höhen der Eifel in weiter Ferne. Auf dem Heimweg widmeten wir all unsere Energie der pünktlichen Rückkehr zur Schule, was manche Schüler an ihre Grenzen stoßen ließ. Bei Gesprächen über die Wichtigkeit von regelmäßiger Bewegung und körperlicher Fitness als Vorbeugung gegen viele Krankheiten haben wir den Weg sehr gut geschafft und stiegen schön müde in die Schulbusse ein.

Zu den besonderen Erlebnissen zählt die Pause bei der Familie eines Mitschülers in Wolperath, wo Getränke, Obst und Geburtstagsmuffins einer Mitschülerin auf uns warteten, wo Zierkaninchen ein ganzes Gartenhaus für sich haben und wo wir im Garten auf dem Trampolin springen, wippen oder schaukeln durften. Einen großen Beitrag leistete ein Mitschüler, der ein sehr gebildeter Sohn eines Landwirts ist und uns unter anderem an einer Weide den Unterschied zwischen Rindern und Kühen erklärte. Am Rand der Weide befand sich ein Jägerhochsitz. Der Schüler, der ihn erklomm, verlor aus seinem Rucksack die ausgefüllten Beobachtungskarten, die auf die Weide jenseits des Stacheldrahtzauns neben die Rinder fielen. Viel Spaß beim Nacharbeiten, Philipp! Eine besondere Sinneserfahrung machten auch die Schüler, deren Schuhe neu oder nicht zum Wandern geeignet waren und die einen Teil der Strecke genüsslich mit bloßen Füßen zurücklegten.

Wir sind die erste Klasse der Gesamtschule, die feststellen konnte, dass diese Wanderroute an einem Vormittag zu meistern ist, durch unterschiedliche Lebensräume führt, tolle Ausblicke auf unsere Bergische Landschaft bietet und ein Test der körperlichen Fitness ist. Mögen die Forscher- und Fit-Klassen aller Jahrgänge es uns nachmachen!!!

J. Janich, Tutorin der 6b

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Weltraummusik in der Eifel gelauscht

Die Forscherklasse 7b hat am 17.05.17, einem sonnigen, herrlich warmen Mittwoch, den historischen Radioteleskopen bei Bad Münstereifel besucht. Der so genannte Astropeiler Stockert gehört zu einem der vielen außerschulischen Lernorte der Stiftung NRW.

Diese hat uns die Buskosten spendiert und die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Astropeilers boten uns für wenig Geld ein lehrreiches und abwechslungsreiches Programm.

Beim Eingangsvortrag erstaunte uns unter anderem der graphische Größenvergleich der Erde und des Jupiters oder der Fakt, dass es Milliarden Galaxien in unserem Universum gibt. Und wie viele Universen es gibt, weiß man nicht.

Im Messraum wurde uns die modernste Ausstattung des 60 Jahre alten Astropeilers vorgestellt und präsentiert. Wenn man die Milchstraße anvisiert, kann man den Wasserstoff „hören“. Wenn man in den „leeren“ Raum hineinhorcht, sind die empfangenen Radiowellen eher bescheiden. Das Schwarze Loch in der Mitte der Galaxis gibt kein Rauschen von sich, da es alles schluckt, sogar Licht- und Gravitationswellen.

Der Höhepunkt des Tages war die Besichtigung des Bauwerks, über schmale Leitern bis ganz oben auf die Aussichtsplattform in 20m Höhe, von der aus wir einen atemberaubenden Blick bis nach Köln hatten.

Neben dem etwas kleineren Teleskopen, mit dem man die Sonne erforscht, hatten die Mitarbeiter für uns eine Station aufgebaut, an der wir Wasser-Luftdruck-Raketen abfeuern konnten.

Schließlich lernten wir in den Räumen der Amateurfunker den Morsecode kennen und durften ein Morsediplom machen.

Der letzte Programmpunkt wäre eine Präsentation der Ergebnisse neuester Mondforschung gewesen, den wir leider aus Zeitgründen nicht geschafft haben. Künftigen Besuchern raten wir also, mehr Zeit einzuplanen.

Zitat: „Die 6€ haben sich voll gelohnt, nicht nur weil Deutsch und Englisch ausgefallen sind.“

DANKE an alle Mitarbeiter des Astropeilers und die NRW-Stiftung!

 Jana Janich, Tutorin der 7b

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